Nichtkonformitäten, Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen

Die Organisation bzw. das Unternehmen muss einen Prozess festlegen, in dem auf tatsächliche und potenzielle Nichtkonformitäten mit Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen (Abweichungen vom Soll Zustand im Rahmen des Energiemanagementsystems) reagiert wird.

Nichtkonformitäten können vielfältig sein, z.B. 

  • Unerwartet hohe Energieverbräuche 
  • Ablösung der Isolierung von Rohleitungen
  • Druckluftleckagen 
  • Fehlende Dokumentation 
  • Energiepolitik, die im Pausenraum aushängt ist nicht aktuell 
  • Kein Schulungsnachweis in der Einschulung der Mitarbeiter in der Bedienung der neuen Klimaanlage durch die Fremdfirma, die die Klimaanlage installiert hat
  • Vorgaben der energieeffizienten Beschaffung werden nicht eingehalten

Abweichungen können auf unterschiedliche Weise festgestellt werden, beispielsweise durch Begehungen, internen Audits oder Messungen.

Wichtige Verfahrensschritte beim Umgang mit Abweichungen sind dabei: 

  • Ermittlung der Ursachen von Abweichungen 
  • Bewertung, ob Maßnahmen ergriffen werden müssen 
  • Festlegung und Umsetzung geeigneter Korrektur- oder Vorbeugungsmaßnahmen

Die Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen müssen dokumentiert und im Rahmen des Management-Reviews bewertet werden.

Wichtig ist, dass auf Nichtkonformitäten in ausreichender Zeit mittels Korrektur- und/oder Vorbeugungsmaßnahmen reagiert wird. Beispiele dafür siehe hier.

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